Musikkapelle Kollnau e.V.

Blasmusik seit 1871.

Dreikönigskonzert: Hervorragender Einstand für Michael Schätzle

Den ersten Höhepunkt im Kalender der Heimattage servierte die Musikkapelle Kollnau unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Michael Schätzle dem begeisterten Publikum in der fast ausverkauften Festhalle beim Dreikönigskonzert. Fulminant begann das gut harmonierende Orchester mit der „Unity Fanfare“ von Otto M. Schwarz. Das Eröffnungsstück hatte es gleich in sich: Zu den kräftigen Fanfaren der Blechbläser legten die Holzregister einen gelungenen warmen Kontrast. Die gut gestimmte Kapelle verstand es, das treue Publikum gleich zu Beginn zu begeistern. Auffällig war, dass Michael Schätzle sein neues Orchester jederzeit souverän leitete. Man merkte förmlich, dass der Funken von ihm zu den Musikerinnen und Musikern übersprang.
„Wildenstein“ von Markus Götz beschrieb eine mittelalterliche Sage aus dem Wehratal. Wiederum Fanfaren eröffnen das Stück, welches von Ritter Engelbrecht von Bärenfels und seiner Tochter Agnes erzählt. Als der Ritter zum Kreuzzug aufbricht, wittert der wenig ehrenhafte Kuno von Stolzenberg seine Chance. Agnes wehrt die Annäherungsversuche ab und flüchtet durch die wilde Wehraschlucht. Tauben weisen ihr den Weg in ein Versteck beim Wildenstein, wo ihr Vater sie nach vielen Wochen wieder findet. Der Musikkapelle gelang es sehr gut, dass sich das Publikum die einzelnen Szenen bildhaft vorstellen konnten. Spannungsgeladen erfolgt die Flucht: Die Klarinetten, bei denen der bisherige Dirigent Otfried Weis Platz genommen hat, spielen die verängstigte Agnes, welche dramatisch von Kuno, von den Posaunen symbolisiert, in die Flucht getrieben wird. Ebenso dramatisch ging es mit Joseph Hellmesbergers „Danse Diabolique“, dem Teufelstanz weiter. Wiederum starke Posaunen spielen den Teufel, der versucht, seine Hexen in der Walpurgisnacht zu bändigen. Mit hohen Tönen lachen diese den Satan aus. Bravorufe aus dem Publikum waren der Lohn.
Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang führt „Eine Schwarzwald-Wanderung“ von Mathias Gronert durch die heimischen Täler. Schön war, dass die Musikstücke durch Illustrationen an der Wand verstärkt wurden. Den ersten Konzertteil schloss die Musikkapelle mit dem Marsch „Großherzog Friedrich von Baden“. Nach den „Bad‘ner Mad‘ln“, einem schwungvollen Walzer brillierten im zweiten Teil die Solisten: In der Schnellpolka „Alphornexpress“ stellten Christian Ambs und Philipp Herr, die ansonsten wichtige Stützen am Bariton und am Waldhorn sind, mit ihren Alphörnern heraus, dass sie auch in der Lage sind, musikalisch völlig neue Wege einzuschlagen. Silvia Zimmermann ließ die Herzen in Whitney Houstons „Bodyguard“ höher schlagen. Szenenapplaus während des Stücks. Im großen Finale war Showtime angesagt. Bei „Elvis in Concert“ waren unvergessliche Hits wie „Jailhouse Rock“ oder „Viva Las Vegas“ des King of Rock‘n‘Roll zu hören. „Abenteuerland“ von PUR setzte dann Marina Ganz als Sängerin in Szene. Die Musikkapelle bewies einmal mehr ihre Talentschmiede. Als vom beifallsfreudigen Publikum geforderte Zugaben erklangen der Marsch „Schwarzwaldgrüße“ des langjährigen Dirigenten Walter Jäger sowie die Polka „Heimatsterne“.

Auch die „Badische Zeitung“ berichtete ausführlich:

älter
neuer

Dreikönigskonzert: Hervorragender Einstand für Michael Schätzle

Den ersten Höhepunkt im Kalender der Heimattage servierte die Musikkapelle Kollnau unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Michael Schätzle dem begeisterten Publikum in der fast ausverkauften Festhalle beim Dreikönigskonzert. Fulminant begann das gut harmonierende Orchester mit der „Unity Fanfare“ von Otto M. Schwarz. Das Eröffnungsstück hatte es gleich in sich: Zu den kräftigen Fanfaren der Blechbläser legten die Holzregister einen gelungenen warmen Kontrast. Die gut gestimmte Kapelle verstand es, das treue Publikum gleich zu Beginn zu begeistern. Auffällig war, dass Michael Schätzle sein neues Orchester jederzeit souverän leitete. Man merkte förmlich, dass der Funken von ihm zu den Musikerinnen und Musikern übersprang.
„Wildenstein“ von Markus Götz beschrieb eine mittelalterliche Sage aus dem Wehratal. Wiederum Fanfaren eröffnen das Stück, welches von Ritter Engelbrecht von Bärenfels und seiner Tochter Agnes erzählt. Als der Ritter zum Kreuzzug aufbricht, wittert der wenig ehrenhafte Kuno von Stolzenberg seine Chance. Agnes wehrt die Annäherungsversuche ab und flüchtet durch die wilde Wehraschlucht. Tauben weisen ihr den Weg in ein Versteck beim Wildenstein, wo ihr Vater sie nach vielen Wochen wieder findet. Der Musikkapelle gelang es sehr gut, dass sich das Publikum die einzelnen Szenen bildhaft vorstellen konnten. Spannungsgeladen erfolgt die Flucht: Die Klarinetten, bei denen der bisherige Dirigent Otfried Weis Platz genommen hat, spielen die verängstigte Agnes, welche dramatisch von Kuno, von den Posaunen symbolisiert, in die Flucht getrieben wird. Ebenso dramatisch ging es mit Joseph Hellmesbergers „Danse Diabolique“, dem Teufelstanz weiter. Wiederum starke Posaunen spielen den Teufel, der versucht, seine Hexen in der Walpurgisnacht zu bändigen. Mit hohen Tönen lachen diese den Satan aus. Bravorufe aus dem Publikum waren der Lohn.
Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang führt „Eine Schwarzwald-Wanderung“ von Mathias Gronert durch die heimischen Täler. Schön war, dass die Musikstücke durch Illustrationen an der Wand verstärkt wurden. Den ersten Konzertteil schloss die Musikkapelle mit dem Marsch „Großherzog Friedrich von Baden“. Nach den „Bad‘ner Mad‘ln“, einem schwungvollen Walzer brillierten im zweiten Teil die Solisten: In der Schnellpolka „Alphornexpress“ stellten Christian Ambs und Philipp Herr, die ansonsten wichtige Stützen am Bariton und am Waldhorn sind, mit ihren Alphörnern heraus, dass sie auch in der Lage sind, musikalisch völlig neue Wege einzuschlagen. Silvia Zimmermann ließ die Herzen in Whitney Houstons „Bodyguard“ höher schlagen. Szenenapplaus während des Stücks. Im großen Finale war Showtime angesagt. Bei „Elvis in Concert“ waren unvergessliche Hits wie „Jailhouse Rock“ oder „Viva Las Vegas“ des King of Rock‘n‘Roll zu hören. „Abenteuerland“ von PUR setzte dann Marina Ganz als Sängerin in Szene. Die Musikkapelle bewies einmal mehr ihre Talentschmiede. Als vom beifallsfreudigen Publikum geforderte Zugaben erklangen der Marsch „Schwarzwaldgrüße“ des langjährigen Dirigenten Walter Jäger sowie die Polka „Heimatsterne“.

Auch die „Badische Zeitung“ berichtete ausführlich:

älter
neuer