Viel zu schnell war’s wieder vorbei: Wir hatten wirklich tolle närrische Tage mit vielen schönen Stunden. Los ging’s am Schmutzigen Dunnschdig bei winterlichem Schneetreiben. Bei den Stationen in der Festhalle und den örtlichen Gasthäusern wurde viel gepäpert, getanzt und gelacht.
Am Friddig ging’s mit wieder einmal unglaublich großer Besetzung weiter. Mit einem reichhaltigen Frühstück bei Mina und Antonio im Trulli starteten wir in einen Tag mit vielen Höhepunkten. Wer nicht dabei war, hat echt mal wieder was verpasst. Nach einer feurigen Gulaschsuppe bei Volksbank-Vorstand Martin Reichenbach und seiner Familie, ließ sich dieser nicht lumpen und begleitete uns auf seiner Geige den Narrenmarsch fidelnd bis zur Geschäftsstelle der Voba in Kollnau. Was für ein Spaß! Natürlich waren wir auch in der Sparkasse, der Metzgerei Riegger, dem Börgermeister, im Hotel zum Samui (OK, bitte nicht weiter sagen…) und später traditionell in Waldkirch, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen. Witz des Tages: Läuft die Musik am Adler vorbei. Nein falsch: Läuft der Adler an der Musik vorbei. Zu erwähnen sei auch noch, dass Kollnaus einziger Räge-Molli, Harald Molitor, in den verdienten Ruhestand ging. Tusch und Orden gab’s zur Genüge. Wer weiß, vielleicht gibt’s ja nächstes Jahr noch mal ein Comeback von unserem altgedienten Musikgast…
Nach kurzer schöpferischer Pause am Somschdig, waren wir am Sunndig beim Kindernommiddag in der Festhalle dabei. Die Kleinen hatten auf jeden Fall jede Menge Spaß und närrischen Frohsinn. Vielen Dank an Birgit und Urban für die anschließende Bewirtung anlässlich des 33ers des Herrn Gemahls. Was da für Kuchen aufgefahren wurden: Unglaublich. Und das reichhaltige Getränkeangebot war auch nicht von schlechten Eltern. Narr des Tages war wohl Tobias -Idol- Moser. Passend zum Olympiabeginn legte er einen Spurt vom Gasthaus zur Ratsstube zu sich nach Hause ein, um das vergessene Saxophonblättle, ohne welches das Instrument wahrlich nur einen gebogenen Blechhuffe ohne musikalischen Nutzen darstellt, schnell noch herbeizubringen. Doch damit nicht genug: Bei einer kurzen Raucherpause des Idols im Hause Dettinger schnitzte ein hier nicht näher genannter Schelm aus einem Brennholzschprissili ein neues Blättli, versah es mit etwas Chilipulver und spannte dieses auf das Saxophon des Idols. Beim anschließenden Musizieren flossen die Tränen in Strömen: Beim Idol ob des Angriffes auf seine Zunge und bei den anwesenden Musikern aufgrund der einmaligen Szene.
 Am Mändig folgte mit dem 16. Narrenschoppen ein weiterer Höhepunkt der Kollnauer Fasnet. In der voll besetzten Halle sprühte der Witz und es gab nochmals ausgiebig Gelegenheit dem närrischen Notenspiel zu fröhnen. Nach vielen Stunden zog die Karawane zum Waldhus, wo man sich noch ausgiebig der Nachbesprechung des schönen Tages widmete. Mit von der Partie war auch der diesjährige Angeklagte Kaplan Jürgen Schindler, der es während des Programms verstand, sich auch mal selbst auf die Schippe zu nehmen.
Mit viel pyrotechnischem Brimborium wurde schließlich die Fasnet am Zischdig verbrannt. Hoorig isch diä Katz!!